BIOCONSULTING Dr. I.Pascik

Kompaktkläranlage

Kompaktkläranlage mit minimierter Schlammproduktion

Kompaktkläranlage mit minimierter Schlammproduktion

Hochleistungskompaktkläranlage mit
adsorbierenden, porösen LEVAPOR-Trägern

Das Problem
Wirkungsweise
Vorteile beim Einsatz von LEVAPOR-C
Kompaktkläranlagen sind zwar leistungsfähig, sie
  • verbrauchen jedoch viel Energie für die Belüftung und
  • produzieren viel Überschussschlamm, der entsorgt werden muss.
Die Problemlösung
Hochleistungs-Kompaktkläranlage, ausgeführt als Wirbelbettreaktor, mit
  • adaptierten Mikroorganismen
  • immobilisiert an,
  • porösen, adsorbierenden LEVAPOR-Trägern
  • feinblasigen, effizienten Membranbelüftung und
  • integriertem Klärer
Das Abwasser wird unter aeroben Bedingungen durch die
  • immobilisierten Mikroorganismen
  • intensiv gereinigt, wobei - CSB und Stickstoff weit gehend oxidiert werden.
  • dabei kann Nitrat bei geeigneter Prozessführung simultan zum Stickstoff denitrifiziert werden.
  • Die Immobilisierung der Bio- masse bewirkt dabei eine deutlich geringere Schlammproduktion.

Anwendungbereiche

Biologische Behandlung von
  • kommunalen Abwässern bei kleineren Siedlungen
  • gewerblichen Abwässern
  • kontaminierten Grund- und Sickerwässern
  • Industrieteilströmen (dezentral)
  • Die IMMOBILISIERUNG
der Biomasse führt zur schnelleren und besseren Etablierung der Biologie und
  • Abpufferung von toxischen Stössen.
  • Die Erhöhung der Biomassenkonzentrationen führt zu
  • höherer Prozeßstabilität
  • höherer Raum- Zeit- Ausbeute
  • und höherem Schlammalter
  • geringerer Füllgrad des Belebungsvolumens ist ausreichend
  • Bestehende Belebungsbecken sind nachrüstbar
  • Günstiger Stofftransport innerhalb der Trägermasse
  • Einfache Rückhaltung des Trägers
  • gezielte Abtrennung des Überschussschlammes von Trägermasse ist nicht erforderlich
  • geringer Energieaufwand
  • gute Sauerstoffversorgung
  • Einfachheit
  • Handlichkeit


Prinzipschema des aeroben Kompaktreaktors


 
Einwohnerwerte Abwassermenge O2-Eintrag Puffervolumen AEROBSTUFE KLÄRER LEVAPOR
m³/Tag Kg/Tag Vol. (m³) Höhe (m) F (m²
50 10,0 8,7 3,4 3,0 2,5 0,52 0,45
100 20,0 17,4, 6,7 6,0 2,5 1,0 0,90
250 50,0 43,5 16,6 15,0 3,7 2,5 2,20
500 100,0 87,0 33,3 30,0 4,9 5,0 4,50
750 150,0 130,5 45,0 45,0 5,4 7,5 6,80
1000 200,0 174,0 65,0 60,0 6,8 10,0 9,00

Tab. 1: Technische Daten von aeroben Hochleistungs-Kompaktkläranlagen


Ergebnisse aus dem praktischen Betrieb
Vergleichstest an zwei kommunalen Kläranlagen
Zulauf = mechanisch vorgeklärtes Abwasser
Anl. EW H(mm) V(m³) FNK LEVAPOR
A 25 1.500 3,12 0,65m² ohne
B 25 1.500 3,12 0,65m² 310 Liter

Tab. 2: Technische Daten der Kompaktkläranlagen


Anlage Q BR CSB (mg/L) LVN NH4-N (mg/L) NO3N
m³/h kg/m³x d Zul. Abl. % El. kg/m³x d Zul. Abl. % El. mg/L
A ohne 0,3-0,36 0,5-0,7 215-300 100*-135 37,8-53,5 0,1-0,14 33,0-51,0 2,4-9,6 77,7-92,7 17,3-28,7
B mit 0,3-0,36 0,5-0,7 215-300 8,0-15,0 95,0-96,3 0,1-0,14 33,0-51,0 0,1-1,3 97,6-99,8 7,0-14,1
* floating, bulking sludge

Tab. 3: Eliminationsleistung der Anlage mit (B) und ohne (A) LEVAPOR bei unterschiedlichen Belastungen


Anlage Q BR CSB (mg/L) LVN NH4-N (mg/L) NO3N
m³/h kg/m³x d Zul. Abl. % El. kg/m³x d Zul. Abl. % El. mg/L
A ohne 0,4 1,4 458 114 75,1 0,15 48,7 0,1 99,8 50,4
B mit 0,4 1,4 458 25,6 94,4 0,15 48,7 0,5 99,0 16,1

Tab. 4: Versuch in L: Eliminationsleistung der Anlage mit (B) und ohne (A) LEVAPOR bei unterschiedlichen Belastungen

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